Der Alte Mann Und Das Meer

Best.-Nr.: 14161

EAN: 7321921141584


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Der alte Fischer Santiago hat seit 84 Tagen nichts gefangen. Zu seinem Unglück kommt hinzu, dass sein Lehrjunge Manolin von seinen Eltern zu erfolgreicheren Fischern geschickt wird. Der Junge besucht aber trotzdem jeden Abend den alten Fischer, hilft ihm bei schweren Arbeiten, gibt ihm zu Essen und diskutiert mit ihm über Baseball. Santiago ist ein Fan von Joe DiMaggio.

In der Hoffnung auf ein Ende der Pechsträhne fährt der alte Mann am nächsten Morgen weit auf den Golf hinaus. Er legt seine Leinen aus und am Nachmittag beißt ein Fisch, ein Marlin, an. Als erfahrener Fischer erkennt der alte Mann sofort, dass es sich um einen sehr großen Fisch handelt, den man nicht so ins Boot ziehen kann. Er will diesen Fisch unbedingt haben, sein Erfolg wäre aber dadurch gefährdet, dass der Köderhaken, den der Fisch verschluckt hat, herausreißt oder die Leine zerreißt, bevor der Fisch erschöpft ist. Der Mann erkennt, dass der Fisch unglaublich stark ist. Der erfahrene Fischer kann viele Handlungsweisen des Fisches vorhersehen und sich darauf einstellen, aber der Kampf der zwei ist sehr hart. Nicht der Fisch leidet, sondern besonders die Belastungen und zunehmenden Verletzungen des Mannes werden detailliert dargestellt. So dämpft Santiago jeden Ruck des starken Fisches mit seinen zerschundenen Händen und seinem gebeugten Rücken. Zwei Tage und zwei Nächte vergehen. Die Gemütsverfassung des Fischers bekommt etwas Rauschhaftes, bewirkt durch die Entbehrungen, die Schlaflosigkeit, als auch die zunehmende Bewunderung für diesen mächtigen Fisch. Der Fisch ist nicht mehr bloße Beute, in stiller Zwiesprache wird er dem Fischer fast zum Freund. Nach hartem Kampf schafft es der völlig erschöpfte Fischer, den Fisch längsseits zu ziehen und zu töten. Er bindet den riesigen Fisch seitlich an sein kleines Boot und segelt den langen Weg zum Hafen zurück.

Zunächst schwelgt sich der Mann in seinem Erfolg, verkauft in Gedanken und lässt den Fisch verspeisen. Dann beginnt die ernüchternde Realität. Auf dem langen Weg zurück lockt das Blut des toten Fisches verschiedene Haie an. Den ersten, einen großen Mako, kann der Fischer mit der Harpune töten. Dabei verliert er diese Waffe. Nach kleinen Anfangserfolgen kann der den Fisch nicht mehr gegen die vielen Aasfresser verteidigen, und bald haben die Haie das Fleisch des Marlins verschlungen. Nur das Skelett ist noch übrig. Mit sich hadernd und zuhause angekommen, fällt er in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

Am nächsten Morgen schleicht eine Gruppe von Fischern um das Boot mit dem Skelett. Touristen aus dem nahe gelegenen Café strömen herbei. An der Größe des Fischskeletts ist des alten Mannes Leistung aber noch zu erkennen. Der Junge Manolin, der sich um Santiago gesorgt hat, ist froh, als er ihn heil und schlafend vorfindet. Als der alte Mann erwacht, versprechen sie sich gegenseitig, wieder gemeinsam zu fischen. Als der Mann dann einschläft, träumt er von Löwen.

Quelle: WikiPedia DE


FSK:
FSK 6 Jahre
   

Freigegeben ab sechs Jahren.
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DvD
   
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