Altar und Kirche. Prinzipien christlicher Liturgie

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Ein Altar ist eine Opferstätte oder ein Opfertisch als Verehrungsstätte für Gottheiten (Wikipedia). Ob das, was die Christen heute im Gottesdienst verwenden, ein Altar sein darf, darüber streiten sich die Konfessionen. Seit der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils steht jedenfalls der Altar im Mittelpunkt vieler Neugestaltungen katholischer Kirchenräume. Dabei orientiert man sich gern an der Frühen Kirche. Das Konzil verweist nämlich auf die "Norm der Väter". Doch wie lässt sich das mit der weit verbreiteten Meinung vereinbaren, das Christentum habe anfangs keinen Kult und keine Opfer gekannt, sondern nur Liebes- und Sündermähler, in Hauskirchen begangen? Erst spät, seit Kaiser Konstantin, habe sich ein regelrechter Staatskult mit Opfern, Altären und prachtvollen Sakralräumen herausgebildet, und an diesem historischen Ballast leide die Kirche heute noch. Aber stimmt das wirklich? Oder sind das nicht eher Klischees, die man kritisch hinterfragen muss? Der vorliegende Band schlägt einige Schneisen in das Dickicht und kommt zu ebenso überraschenden wie anregenden Ergebnissen.

Illustrationen: 82 schw.-w. u. 73 farb. Abb.
ISBN-13: 9783795434250
ISBN-10: 3795434254
Erscheinungstermin: 10.04.2019
Seiten arabisch: 496
Verlag: Schnell & Steiner
Gewicht: 1682 gr
Höhe: 24 cm
Breite: 17 cm
Als vor fünfzig Jahren die Liturgiereform Pauls VI. erfolgte, für die sich der Papst auf die Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils berief, wurde häufig und gern argumentiert, damit geschehe nichts anderes als 400 Jahre zuvor, als Pius V. im Auftrag des Trienter Konzils sein Messbuch herausgegeben habe. Tatsächlich beriefen sich beide Konzilien auf die Norm der Väter, die sie in der Liturgie wiederherstellen würden. Das Konzil von Trient habe das tridentinische Messbuch Pius? V. gebracht, auf das II. Vaticanum sei das Missale Romanum Pauls VI. gefolgt. Tatsächlich tragen beide Bücher diesen gleichen lateinischen Namen: Missale Romanum, doch die Zählung der typischen Editionen setzt nach Vaticanum II neu ein.

Schaut man sich die römische Liturgie in ihren Riten und Texten vor und nach Trient an, erkennt man ohne Schwierigkeit auf Anhieb Kontinuität und weitestgehende Übereinstimmung, wo man nach dem II. Vatikanischen Konzil ohne weiteres zwei verschiedene Liturgien, eine alte und eine neue, frappant unterscheiden kann. Zu verschieden sind offenbar das Geschichtsverständnis und auch die Arbeitsweise beider Konzile und ist das, was sie jeweils unter der Norm der Väter verstehen und wie weit sie den Väter-Titel reichen lassen lassen.

... den vollständigen Beitrag von Christoph Matthias Hagen auf Katholisches - Magazin für Kirche und Kultur weiterlesen.
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